Apfelzeit: Wandern, sammeln und genießen

Den sonnigsten  und wärmsten Tag des Herbstes hatten sich die Veranstalterinnen für diese Wanderung ausgesucht.

Weil der Apfel im Mittelpunkt der Veranstaltung von Renate Hecht und Ana Farago Macht stand, wandte man sich den Steinheimer Streuobstwiesen am „Kaltenrain“ zu. Unter den Bäumen grünte es noch frisch, so dass für die Herstellung der Blütenbutter gesammelt werden konnte. Auf dem Hügel belohnte ein prächtiger Ausblick die Wandergruppe. Dort ging es nicht nur um das, was der Genuss von Äpfeln für das Wohlbefinden tun kann, sondern auch um den Apfel als Symbol für Fülle, Fruchtbarkeit und Jugend in der keltischen, germanischen und griechischen Sagenwelt.

 

Nach der Rückkehr zum Alten Bahnhof Trais-Horloff wurde eine lauwarme Apfel-Lauch Tarte als kleines Häppchen verteilt, während sich ein Grüppchen schon an die Zubereitung der Blütenbutter machte. Ein Freiwilliger bot sich an für das Rühren vom Risotto an der inzwischen perfekten Glut in der offenen Feuerstelle. Andere bereiteten das Gemüse vor, das am Ende das Risotto bereichern sollte. Die Sellerie-Apfel-Suppe mit Tröpfchen von Pesto und garniert mit Granatapfel wurde angerichtet und andächtig genossen. Der „Risotto-Held“ hatte nicht aufgehört zu rühren und so folgte gleich das Reisgericht mit Lauch, Pilzen und Äpfeln, schön sämig mit Parmesan und Butter. Unter der abendlichen Sonne genossen alle noch das Dessert: Apfel-Amarettini Creme auf Kornellkirschenspiegel, mit eingelegten Walnüssen. (Rezepte folgen in Kürze)

Das war ein wirklich krönender Abschluss der Saison! – So hörten wir denn auch beim Verabschieden oft: „Bis nächstes Jahr!“