Das „grassgrüne“ Picknick

Das hatten auch wir uns anders vorgestellt! Aber nachdem im April das schöne Maiwetter schon „aufgebraucht“ war, blieb für den Mai nur aprilhaftes Wetter übrig.

Aus dem Picknick bei milden Temperaturen auf dem Grasser Hügel wurde eine Wanderung in Gummistiefeln und Regenjacke mit anschließendem Imbiss im gut vorgeheizten Nabu-Zentrum „Alter Bahnhof“ in  Trais-Horloff. Die Stimmung war bestens, ein Storch kam uns quasi entgegen, als er auf der Wiese direkt an unserem Weg nach Futter suchte, und viele unserer heimischen Wildkräuter konnten vorgestellt werden.

Schon während unseres Gangs probierten wir frische Blüten und Blättchen von Sträuchern( es war ja alles gut gewaschen) und nach unserem Wechsel ins Trockene gab es Köstlichkeiten verschiedenster Art: Quiche mit Bärlauchblüten (das Rezept finden Sie hier), Kräuterbutter, Spargelbutter, Wildkräuterquark zur Rohkost, Oliven, Lauchsalat… und zum Nachtisch noch Rhabarber-Apfelkuchen mit Zimt-Sahne.

Der Ausklang war gemütlich und ganz zum Schluss konnten wir aus den Fenstern gegen Westen hin noch ein bezauberndes Abendrot am Himmel bewundern.

 


Wir und das Wetter

Wenn wir uns eine Veranstaltungsangebot überlegen und planen, stellen wir natürlich nicht nur inhaltliche Überlegungen an. Wir spekulieren auch, ob das Wetter passen könnte. Manchmal tut es das tatsächlich, ein Glücksgriff, wenn es weder zu heiß noch zu kalt ist und die Pflanzen, die wir zeigen möchten, auch wirklich gerade blühen. Manchmal liegen wir daneben.

Das Wetter ist nicht planbar. Das war im Sommer 2018 ganz deutlich und auch dieses Jahr ist das so. Um Ostern herum war es sehr warm, ein neues Hitzeszenario wurde  in den Medien schon ein Thema, danach im Mai deutlich kühler mit viel Niederschlag. Darüber sollten wir uns eigentlich freuen, wir jedenfalls tun es auch, aber wir kassieren auch Absagen, weil es regnet.

Einerseits verständlich, aber andererseits können wir euch versichern, dass wir immer versuchen, einen Plan B zu entwickeln. Bei starkem Regen suchen wir „trockene“ Lösungen für das Essen, bei Hitze schauen wir, ob wir die Tour mehr in den Schatten legen können. Und als Teilnehmer/in kann man ja auch selbst für sich sorgen und sich entsprechend ausstatten.

Ins „Wasser“ fallen unsere Touren nur bei Gewitter und Sturm. Und wie sagte eine Teilnehmerin an der verregneten „Grüne Neune“ Tour: „Wann wird man schon mal sooo nass? Das erlebt man ja gar nicht mehr wirklich…“. Sehen wir auch so.