Alle Jahre wieder! – Kücheninspirationen

Der Bericht…

Wenn der Sommer zu Ende ist, fangen in unseren Breiten alle Köchinnen und Köche an, anders zu würzen, anderes zuzubereiten, und wenn es dann in die Advents- und Weihnachtszeit geht, hat man so richtig Lust auf Zimt, Nelken, Muskat und vieles mehr.

Das wollten wir mit einer kleineren Gruppe zusammen zelebrieren und so luden wir erstmals ein zu „Alle Jahre wieder!“

Beim Kaffee mit Apfelbrot machten wir uns bekannt und besprachen die einzelnen Projekte.

In der Küche starteten zwei Frauen mit der Herstellung des Wildfruchtsenfs, gleichzeitig wurden die Holunderbeeren für die Holunder-Essig-Reduktion kräftig aufgekocht. Im Seminarraum nahm das Löwenzahwurzel-Konfekt bald Formen an. Nebenan wurden die vielen Gewürze (Muskatnuss, Zimtrinde, Zimtblüte, Nelkenblüte etc.) für die „Nervenplätzchen“ gemörsert und mit Butter unter das Mehl gemengt. Am großen Tisch standen bald viele Fläschchen, in die mit großer Sorgfalt Weißdornbeeren  und Vanilleschote für den Herzwein gefüllt wurden.

Es roch überwältigend und es entwickelte sich „entspannte Geschäftigkeit“.

Wer schon fertig war, schmökerte in den Kochbüchern, fachsimpelte mit den Anderen. Zum Abschluss sollte das gemeinsame Essen kommen. Also übernahmen einige die Herstellung von gefüllten Wan-Tan-Täschchen, die dann der vorbereiteten klaren Linsensuppe (Rezept folgt) zugegeben wurden.

Den Abschluss bildete  ein warmer Pflaumenröster (natürlich auch mit entsprechenden Gewürzen) und gut gekühlte Vanillesahne….andächtige Stille!


Die Ankündigung

Wer bei „Alle Jahre wieder!“ mitmachen möchte, sollte ein wenig „küchenverrückt“ sein oder zumindest neugierig.

Bei dieser neu entwickelten Veranstaltung gehen wir nicht raus, wir beschäftigen uns mit ausgefallenen Köstlichkeiten aus der Küche.

Zur Einstimmung gibt es Apfelbrot mit Pflaumenröster und Tee/Kaffee. Dabei stellen wir näher vor, was alles hergestellt werden kann: unter anderem stellen wir Löwenzahnwurzelkonfekt mit Kakao her. Senf wird selbst produziert sowie würzige Nerven-Plätzchen (nach Hildegard).


Wenn es genügend Schlehen gibt, legen wir sie ein, um „Oliven“ daraus zu machen. Außerdem bereiten wir einen Herzwein zu (Weißdornfrüchte haben wir, 1 Vanilleschote und 1 Flasche Weißwein nach Geschmack und schöne Fläschchen mitbringen); der eignet sich auch zum Verschenken, weil er bis Weihnachten fertig durchgezogen ist.

Und weil wir dann sicher wieder Appetit haben, essen wir zum Schluss noch eine klare Linsensuppe zusammen…