Apfelzeit: Wandern, sammeln und genießen

Den sonnigsten  und wärmsten Tag des Herbstes hatten sich die Veranstalterinnen für diese Wanderung ausgesucht.

Weil der Apfel im Mittelpunkt der Veranstaltung von Renate Hecht und Ana Farago Macht stand, wandte man sich den Steinheimer Streuobstwiesen am „Kaltenrain“ zu. Unter den Bäumen grünte es noch frisch, so dass für die Herstellung der Blütenbutter gesammelt werden konnte. Auf dem Hügel belohnte ein prächtiger Ausblick die Wandergruppe. Dort ging es nicht nur um das, was der Genuss von Äpfeln für das Wohlbefinden tun kann, sondern auch um den Apfel als Symbol für Fülle, Fruchtbarkeit und Jugend in der keltischen, germanischen und griechischen Sagenwelt.

 

Nach der Rückkehr zum Alten Bahnhof Trais-Horloff wurde eine lauwarme Apfel-Lauch Tarte als kleines Häppchen verteilt, während sich ein Grüppchen schon an die Zubereitung der Blütenbutter machte. Ein Freiwilliger bot sich an für das Rühren vom Risotto an der inzwischen perfekten Glut in der offenen Feuerstelle. Andere bereiteten das Gemüse vor, das am Ende das Risotto bereichern sollte. Die Sellerie-Apfel-Suppe mit Tröpfchen von Pesto und garniert mit Granatapfel wurde angerichtet und andächtig genossen. Der „Risotto-Held“ hatte nicht aufgehört zu rühren und so folgte gleich das Reisgericht mit Lauch, Pilzen und Äpfeln, schön sämig mit Parmesan und Butter. Unter der abendlichen Sonne genossen alle noch das Dessert: Apfel-Amarettini Creme auf Kornellkirschenspiegel, mit eingelegten Walnüssen. (Rezepte folgen in Kürze)

Das war ein wirklich krönender Abschluss der Saison! – So hörten wir denn auch beim Verabschieden oft: „Bis nächstes Jahr!“

GrassGrün – Zurück zu den Wurzeln!

Zurück zu den Wurzeln …heißt es im Herbst ganz traditionell bei Genießern, denn am Ende der Sommerzeit haben sie Saison, neben Nüssen und Früchten natürlich.

Nachdem Restaurantchef Sebastian Stauber alle Teilnehmer begrüßt und mit einem frischen Chili-Beeren Sorbet zum Anstoßen versorgt hatte, ging es direkt los durch den Biergarten auf die angrenzende Wiese und dann den Grasser Hügel hinauf… [weiterlesen]

Ferienspiele: Mutter-Tochter-Zeit

Im Rahmen des Ferienprogramms in Hungen begrüßten wir Mütter und Töchter im Alten Forsthaus zu einer kleinen Auszeit NUR für Frauen. Alle Angebote hatten mit Kräutern zu tun (logisch!).

Ob es nun die Kräuter-Quarkmaske, der Rosmarinpuder oder das Salbei-Salz-Fußbad für die Wellness war oder fürs gemeinsame  Essen Kräuterdip und Kräuterbutter zu Brotchips und Zucchini-Pflanzerl. Für die Kreativen war das Malen mit Pflanzenfarben eine interessante und überraschende Anregung.

 

Ferienspiele: Feuer-Abend

Der FeuerAbend begann wegen Gewitterwarnung schon nachmittags im NABU Zentrum „Alter Bahnhof“ in Trais-Horloff. Wir hatten reichlich Essen und Getränke vorbereitet und starteten mit einer kleinen Runde in die Umgebung, während sich die Kreativen gleich im Garten um den Maltisch versammelten und die gestalterischen Möglichkeiten von Pflanzenfarben ausprobierten.

Das Lagerfeuer knisterte, die Erwachsenen versuchten alle Strophen von „Wir lagen vor Madagaskar“ zusammenzukriegen, die Kinder spielten unter den hohen Haselnusssträuchern… bis uns dann doch noch kurz vor dem geplanten Ende der Veranstaltung ein Schauer erwischte… typisch Sommer 2017 eben.

Grüne Wilde hinterm Gartenzaun

Offene Gartentür im Wildkräutergarten bei Kräuterfrau Renate Hecht,
Albert-Schweitzer-Str. 1, 35410 Hungen.

Ab 15 Uhr können Besucher/innen sich im großen Wildkräutergarten umsehen und bei kühler Kräuterlimonade auf dem Sonnendeck ins Gespräch kommen. Natürlich ist auch Ana Farago Macht anwesend und steht ebenso für Fragen rund um das wilde Grünzeug und was man damit machen kann zur Verfügung.

Eine Anmeldung wird nicht erwartet; über eine Spende von ca. 2,00 € würden wir uns freuen.

Wer zu einem anderen Termin als Gruppe (höchstens 12 Personen) eine Gartenführung möchte, kann sich gerne über das Kontaktformular/Telefon/Mail melden.

Grüne Neune – Suche nach den jungen Wilden

Impressionen von der Wanderung und vom Kochen

 

Neun ist die magische Zahl der Wildkräuterarten, die in eine traditionelle, stärkende Frühlingssuppe gehören.

Vierzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Freude an der Zubereitung dieser Suppe und anderer Köstlichkeiten. Mit den Veranstalterinnen der Kräuterwanderung „Grüne Neune“ Ana Farago und Renate Hecht konnten alle gemeinsam die frischen Speisen an der Feuerstelle genießen.

Mehr Wanderungen werden in den kommenden Wochen und Monaten angeboten.