Fladenbrot mit Wildkräutern

500g Dinkelmehl
½ Päckchen Backpulver
3 Hände voll Wildkräuter
(Löwenzahn, Scharbockskraut, Sauerampfer, Schnittlauch, Giersch, Pimpinelle, Brennnessel)
1EL Salz
1TL Agavendicksaft
300ml lauwarmes Wasser
500ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Ausbacken.

Mehl mit dem Backpulver, Agavendicksaft, Salz, klein geschnittenen Wildkräutern und Wasser zu einem Teig verarbeiten und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Nach zirka einer Stunde nochmals durchkneten, in kleine Bällchen formen und etwas flach drücken.  In einer Pfanne mit dem Öl goldgelb ausbacken.

Ich habe schon mit den ersten neuen Wildkräutern gearbeitet und mich an ihrem wunderbaren Geruch erfreut.

Das ist für mich immer ein Neubeginn und die wahre Lebensfreude.
Ana Farago-Macht

 


Wildes Vogelbeerenbrot

Die Zutaten

500g Dinkelmehl
300g Roggenmehl
200g Vogelbeerenmehl
10g Salz
40g Sauerrahm
1 EL Agavendicksaft
6 EL Olivenöl
400 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe
100g Körnermischung
6 kleine Rosmarinzweige

 

Die Zubereitung

Im Herbst habe ich Vogelbeeren gesammelt und lange Zeit im Backofen bei 50 Grad getrocknet. Danach wurden die Beeren in einer Kaffeemühle fein gemahlen.

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit allen Mehlsorten verarbeiten. Die Körner und alle anderen Zutaten gut vermischen und ausgiebig kneten.

Den Teig im Backofen bei 50 Grad 5 Stunden zugedeckt aufgehen lassen. Den aufgegangenen Teig nochmals lange kneten und in zwei gleiche längliche Baguettes formen. Mit Rosmarinzweigen dekorieren und für zirka 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.

Eine mit Wasser befüllte Form im Backofen auf die unterste Schiene stellen und das Brot bei 200 Grad (Umluft nicht empfehlenswert) 10 Minuten backen.

Das Wassergefäß herausnehmen und das Brot weitere zwanzig Minuten backen, zwischendurch das Brot mit Salzwasser bestreichen, bis es knusprig ist.

Das Brot mit Fichtenspitzenbutter servieren. Guten Appetit!

Ana-Farago-Macht


Blütenplätzchen

Teig:
Abrieb einer Orange,
80g Butter,
80g Puderzucker,
1 Ei,
1 EL Limoncello,
150g Mehl.

Glasur:
150g Puderzucker,
3 EL Limoncello,
Abrieb einer Orange,
Blüten zum Bestreuen.

Für den Teig Orangenabrieb mit Puderzucker, Ei, Butter, Limoncello und Mehl zu einem Teig verarbeiten.

Abgedeckt 30 Minuten kalt stellen. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und 5cm lange und 3cm breite Stangen schneiden. Die Stangen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Im vorgeheizten Backofen mit Umluft 170 Grad 10 Minuten backen und auskühlen lassen.

Für die Glasur Puderzucker, Limoncello und Orangenschale verrühren, die Plätzchen damit bestreichen und mit den getrockneten Blüten bestreuen.


 

Schwarzwurzeln auf Feldsalat mit Cranberries und Walnusskernen

  • Die Schwarzwurzeln waschen, schälen in Scheiben schneiden und in viel Zitronenwasser geben.
  • In der Pfanne mit etwas Butter 10 Minuten dünsten .
  • Für die Vinaigrette:4 El Orangensaft mit 2 Tl Granatapfel-Essig, 2 Tl Senf ,
    4 El helle Marmelade (oder Apfelgelee), Salz, Pfeffer, 4 El Olivenöl verrühren.
  • Feldsalat, Schwarzwurzeln, Cranberries und Walnüsse mischen; die Vinaigrette darüber gießen.

Guten Appetit!


 

Möhren-Gnocchi mit Salbeibutter

Zutaten für 4 Personen:
400g Kartoffeln, mehligkochend
Salz
250g Möhren
2  ½ EL Weissweinessig
130g Mehl
1 Ei
1 ½  gestr. EL Speisestärke
70g Parmesan, fein gerieben
Pfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben
65g Butter
7 Stiele Salbei

Zubereitung:
Die Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser  weich kochen. Möhre schälen in und in 3 cm große Stücke schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen, Möhrenstücke dazugeben  und 5 Minuten garen.

Die Möhrenstücke gut abtropfen lassen und im Topf mit dem Schneidstab fein pürieren. Essig dazugeben. Dann leise kochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft und ein dickes Püree entstanden ist.

Die Kartoffeln pellen. Das Mehl und die Stärke mit dem Parmesan verrühren. Kartoffeln durch die Kartoffelpresse dazugeben. Das Möhrenpüree dazugeben und alles rasch mit dem Ei zu einem glatten Teig verkneten. Dabei mit Salz, Pfeffer  und Muskatnuss würzen.

Die Masse vierteln, auf der bemehlten Arbeitsfläche aus jedem Viertel 8 Kugeln formen und mit der Gabel eindrücken.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, die Gnocchi behutsam hinein gleiten lassen und in 10-12 Minuten bei milder Hitze gar ziehen lassen.

Die Salbeiblätter abzupfen und fein hacken. In eine Pfanne die Butter aufschäumen lassen. Den Salbei untermischen, über die gut abtropfen Gnocchi träufeln.


 

Apfelzeit-Rezept

Apfel-Creme-Suppe

Zutaten (für vier Personen):

300 g gewürfelte Zwiebeln
300 g gewürfelte grüne Äpfel
300 ml Sahne
300 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch
100 ml Weißwein
8 EL Wermut (Noilly Prat)
100 g Schmelzkäse
80 g grüne Erbsen
1 EL Butter
Zitronensaft, Pfeffer, Muskatnuss und Salz

  • Klein gewürfelte Zwiebel und klein geschnittene Äpfeln in der Butter andünsten.
  • Mit Wermut, Weißwein, Sahne, Milch und Gemüsefond ablöschen und 20 Minuten garen.
  • Erbsen und Schmelzkäse in die Suppe geben und mit dem Schneidstab fein pürieren.
  • Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken.
  • Die Suppe in Tellern anrichten und mit frittierten Brennnessel-Chips servieren.

 

Holunder-Balsamico-Creme

Die Zutaten:
500g Balsamico-Essig, dunkel
400g Holunderbeeren (gewaschen,
ohne Rispen)
250g Zucker, braun
(auch weniger, je nach Geschmack)
4 Körner Piment
1 Nelke
1 kleine Stange Zimt
12g gemahlenen Ingwer
½ Teel. gemahlenen schwarzen Pfeffer
6 Körner Kardamom
1Tl. Honig
etwas Salz

Zubereitung:
Balsamico mit dem Zucker langsam erwärmen. Gewürze dazugeben und fünf Minuten leicht köcheln lassen.

Die Holunderbeeren dazugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Die Gewürze entfernen, Flüssigkeit abkühlen lassen und durch ein Tuch abfiltern, in kleine Flaschen füllen und verschließen.

Schmeckt gut zu kräftigen Salaten!


 

Apfel-Rauke-Hummus

 

1 Apfel
100g Kichererbsen
40g Rucola
140ml Olivenöl
Salz,Pfeffer etwas Zitronensaft.

Alle Zutaten fein pürieren und mit den Gewürze abschmecken.
Passt gut zum Brot, zu Nudeln, ebenso zu zu frittierten Bratlingen.

Variation: Statt Kichererbsen Parmesan und Pinienkerne nehmen und
nach Belieben würzen.


 

Springkraut-Konfitüre

Springkraut Konfitüre100 g Springkrautblüten
200 g Gelierzucker
200 ml Wasser
2 Sterne Anis, etwas Zimt, etwas Kardamom, etwas Piment und Abrieb einer Limette

Die Blüten in 200 ml Wasser etwas 5 Minuten aufkochen und abkühlen.
Die Gewürze 10 Minuten köcheln.
Die Blüten und Gewürze durch ein Sieb gießen mit dem Zucker und dem Limettenabrieb aufkochen und in saubere Gläser abfüllen.

Die Konfitüre schmeckt gut auf einem Butterbrot oder mit Quark.

Das Springkraut findet sich am Bach und Flussufern, die Blüten und Samen sind durchaus essbar. Die Blüten sind mild und süßlich im Geschmack, die Samen haben ein gutes Nussaroma.


 

Zucchini-Bratlinge oder -Pflanzerl oder -Plätzchen (ein Basisrezept)

Wenn man zu viele Zucchini hat…

 

 

1. – Zucchini raspeln und kräftig ausdrücken, die Flüssigkeit  für Suppe oder Smoothie verwenden.

2. – Semmelbrösel, Kräutersalz, Pfeffer und weitere Gewürze bzw. (Wild-)Kräuter zugeben und kurz durchmischen.

3. – Ei/er  zugeben und alles zu einer formbaren Masse vermengen.

4. – Kleine Bratlinge  (Bild4) formen und auf ein Backblech setzen.

5. – Bei 180 °C /Umluft  etwa 25 Minuten backen – oder in einer Pfanne braten.

Dieses Basisrezept kann endlos variiert werden:

Zu 1.  – Weitere Gemüse, getrocknete Tomaten, Pilze, Oliven, Schinken, Käse….

Zu 2. – Es kommen auch Haferflocken, gekochter Reis, Nüsse als Bindung in Frage. Man kann mediterrane Kräuter verwenden, mit Chilis arbeiten, asiatisch würzen etc.

Zu 3. – Natürlich können die Eier durch vegane Produkte ersetzt werden.