Unser Plan 2023

Untenstehend sind unsere Ideen zum neuen Jahr 2023. Natürlich könnt Ihr euch schon anmelden, aber vier bis eine Woche vorher reicht völlig.

Wie Ihr seht, haben wir, obwohl alles teurer wird (auch Lebensmittel), die Preise diesmal nicht angehoben. Wir beobachten die Entwicklung und hoffen das Beste.

Bei jedem Angebot (außer beim Neujahrsspaziergang) gibt es bei uns etwas Köstliches zu essen. Das Essen ist immer vegetarisch, manchmal auch vegan. Wer Allergien hat, kann gerne vorher mit uns Kontakt aufnehmen und sich über die vorgesehenen Inhaltsstoffe informieren.

Details zu den einzelnen Angeboten (was mitbringen, Treffpunkt etc.) gibt es vorher per Mail oder am Telefon.

Nr.DatumThemavon… bisKosten
225.03.23Frühlingserwachen13 – 17 Uhr30 €
322.04.23Brennnessel, Löwenzahn und Grüne Sauce14 – 18 Uhr30 €
420.05.23Waldschätze im Mai14 – 18 Uhr30 €
524.06.23Mittsommer15 – 19 Uhr30 €
615.07.23Blüten in der Küche15 – 19 Uhr30 €
712.08.23Frauenkräuter15 – 19 Uhr30 €
830.09.23Trauben, Beeren & Co.14 – 18 Uhr30 €
914.10.23Zurück zu den Wurzeln13 – 17 Uhr30 €

Kräuterbutter und Blütenbutter zubereiten

Kräuterbutter

250g weiche Butter
Abrieb einer Limette
Limettensaft nach Geschmack
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
4 Hände voll Wildkräuter
Brennnessel, Giersch, Vogelmiere,  Löwenzahn,  Sauerampfer,
Lauchkraut, Wiesenknopf, 6 Blätter Gundelrebe, 
6 Blätter Schafgarbe,  10 Blätter Spitzwegerich.

Die weiche Butter mit ausgepresstem Knoblauch,  Limettenabrieb etwas Limettensaft,  Salz und Pfeffer würzen und die sehr fein geschnittenen Kräuter dazugeben und alles gut vermengen; einige Stunden in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren hübsch mit Blüten dekorieren.

Blütenbutter

Bei der Blüten-Butter verwende ich statt Knoblauch
Zitronenverbene, Pfefferminze oder Melisse.

Hinzu kommen Blüten von:
Gänseblümchen, Löwenzahn,  Mohn, Ringelblume, Rose,  Malve, Glockenblume, Nachtkerze, Kirsche, Weißdorn, Veilchen.

Zubereitet wird die Blütenbutter wie die Kräuterbutter.

Saisonende bei Kraut&Kochen


Am 29.10. war Saisonende bei uns. Das Thema dabei war „Zurück zu den Wurzeln!“ Eine Gruppe gut gelaunter Frauen, bei uns eher die Ausnahme als die Regel, sonst sind wir etwas „diverser“ ;-), hat sich bei schönem Herbstwetter angeschaut und, was wir vorbereitet hatten.

Aus Anas Garten hatten wir verschiedene Pflanzen mit Wurzelstock in alten Laborgefäßen platziert: Löwenzahn, Meerrettich, Nachtkerze, Malve, Karde, Knoblauchsrauke und Nelkenwurz. So konnte man gut einen Blick auf den jeweiligen unterirdischen Bereich werfen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es dann los auf den „Kalten Rain“, wo wir dank der milden und feuchten Witterung noch viel Grünes aus Wiese und Hecke zeigen konnten.

Zurück im NABU-Zentrum gab es dann auch im Essen Wurzeln in jedem Gang: Eine cremige Suppe mit Pastinaken und Sellerie, Ofengemüse und zum Dessert einen Kuchen mit viel Schokolade und Roter Bete. Der praktische Teil stellte ein Wurzelsalz vor mit Roter Bete, Möhren,Löwenzahnwurzeln, Pastinaken, Selleriewurzel und-grün, Ingwer und Zitronenschale sowie ein Konfekt für die „Süßen“.

Nach den neuen Terminen für das nächste Jahr wurde bereits gefragt, doch da müssen Ana und ich erst noch ein bißchen „Winterschlaf“ halten, bevor wir uns dann mit neuen Plänen für 2023 zurückmelden.

Wir bedanken uns bei allen, die uns besucht haben, für die Begeisterung und die Flexibilität, mit der Ihr an unseren Angeboten teilgenommen habt und für Euer Feedback. Nur so können wir uns weiter entwickeln!

Lasst uns also den Herbst und den Winter genießen, die Jahreswende feiern und gelassen ins neue Jahr gehen!

Von Herzen alles Gute
wünschen Ana und Renate


Spezialthema: Brennnessel

Bei unserer Kräuterwanderung am 24. September geht es um die Heilpflanze des Jahres 2022, die Brennnessel.

Zum Menü am 24. September sollen, unter anderem, Brennnessel-Eis und ein Konfekt mit Brennnessel-Samen zubereitet und serviert werden.

Die Giessener Allgemeine hat einen sehr informativen Bericht (von Ulla Sommerlad) zum Thema veröffentlicht.

[Hier geht’s zum Zeitungsartikel „Superfood am Wegesrand“]

Große Brennnessel –
Monographie von Renate Hecht

Monographie „Große Brennnessel“ herunterladen

Eingelegte Löwenzahnknospen

In Anlehnung an ein Rezept von Meret Bissegger („Meine wilde Pflanzenküche“, AT Verlag) bereite ich diese sauren Köstlichkeiten so zu:

  • Knospen pflücken, waschen, in reichlich Salz legen und 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Gut abspülen.

  • Eine Marinade aus Essig, Wein und Wasser zu etwa gleichen Teilen kochen. Ich verwende meist Apfelessig und keinen Wein. Dazu kommen Gewürze wie Salz, Zucker, helle Senfsaat, Lorbeerblatt, Nelken, Knoblauch und Chili nach Geschmack.

  • Das Glasgefäß und den vorgesehenen Deckel mit kochendem Wasser übergießen, leeren und sofort die Knospen einlegen und mit der heißen Marinade füllen.
    Deckel schließen und abkühlen lassen. Etikett nicht vergessen und dann kühl lagern.



  • Wenn man sauber gearbeitet hat, halten die eingelegten Knospen 1 Jahr.

  • Nach diesem Rezept können auch andere Knospen (Gänseblümchen, Margerite, Taglilie), Sprosse(Tanne, Fichte, Hopfen),junge Früchte (Kapuzinerkresse, Kreuzblütler) und auch Zwiebeln von Weinberg-Lauch, Etagenzwiebeln etc. eingelegt werden.