Couscous-Salat mit Rote-Bete-Saft

(Für 2 Personen )

130 g Couscous
240 ml Rote-Bete-Saft
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander
1 TL geräuchertes Paprikapulver
2 TL gemahlener Kurkuma
Etwas geriebene Muskatnuss
1 gestrichener TL Zimt
Salz, Schwarzer Pfeffer
4 EL Olivenöl
1 gehackte Tomate
2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
½ Granatapfel
1 Limette gerieben und ausgepresst
200 g grüne Erbsen
2 EL Petersilie oder Giersch, Vogelmiere, Löwenzahn
2 EL gehackter Dill
2 EL gehackte Minze
50 g Mandelstifte oder Pistazien

Rote-Bete-Saft mit den Gewürzen in einem Topf zum Kochen bringen. Den Couscous in eine Schüssel füllen und mir Rote-Bete-Saft übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Die ausgepresste Limette und den Limetten-Abrieb mit dem Olivenöl und den Kräutern sowie den feingeschnittenen Zwiebelringen, Tomaten, Granatapfelkernen und gekochten grünen Erbsen zum Couscous hinzugeben. Couscous mit einer Gabel auflockern. Die Mandeln oder Pistazien in einer Pfanne rösten und über den Salat streuen. Bei Raumtemperatur servieren.
Guten Appetit!

Tomatenkaviar

180g Getrocknete Tomaten in Öl
150g Schafskäse
1 Zehe Knoblauch
3-4EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
Einige Blätter Basilikum

Tomaten abtropfen und mit dem Schafskäse und Olivenöl pürieren. Die gepresste Knoblauchzehe sowie das Tomatenmark unterheben und mit Basilikumblättern anrichten. Auf ein Baguette streichen und mit Basilikumblättern garnieren.

Rezept von Heidi Stumpf
für 15 Personen

Endlich Sommer!

Nach unserer Auszeit im Juni war der Juli bisher voller schöner „Geschäftstermine“: wir hatten die Belegschaft einer Kindertagesstätte bei uns, außerdem unseren eigenen Termin „Hopfenspargel-sommerlicher Genuss“ und zuletzt einen Betriebsausflug von Betreutes Wohnen-Verein für seelische Gesundheit e.V. aus Gießen.

Allen gemein war, dass es um die Pflanzen des Sommers ging, wie wir sie sammeln und was wir damit alles machen können.

Natürlich wollten Ana und ich auch zeigen, wo Kräuter und Blüten, Beeren und Samen in der Küche eine Rolle spielen. Außerdem spielte das Herstellen einer Antiageing-Creme aus Hopfenblüten noch eine Rolle, wie die Bilder in der Galerie zeigen.

Löwenzahn (Dr. selbst Heiler)

(Ana  Farago-Macht, Hungen, 24.05.22) Der Nachmittag begann diesmal mit einem Löwenzahntee, der wohlwollend getrunken und von allen für sehr gut befunden wurde.

Renate hatte einen „königlichen“ Löwenzahn ausgegraben und in einem hübschen Apothekenglas dekoriert. So konnten ihn die Teilnehmerinnen während der Teezeremonie bewundern und in einem kleinen Vortrag viele seiner Aspekte, seine Wirkungsweise und zahlreiche Rezepte kennenlernen.

Löwenzahnkarten sorgten für Aufheiterung, allerlei Erkenntnisse und freudige Ausrufe. Bei einem kurzen Spaziergang durch die Wiesen fanden wir allerdings so gut wie keinen Löwenzahn, stattdessen Wiesenbocksbart und Labkräuter.

Zurück am alten Bahnhof wurde dann aus Löwenzahnwurzeln ein Salz hergestellt, eine Pesto und eine Löwenzahnlimonade.

Zum Abschluss gab es natürliche Köstlichkeiten: Löwenzahn-Spargel-Lasagne und als Krönung ein Rhabarber-Ingwer-Dessert.

Wir danken allen Teilnehmerinnen für einen schönen Nachmittag!

Ana und Renate

Wichtiger Hinweis
Allen, die mehr über Löwenzahn erfahren wollen, bieten wir hier eine Monografie zum Download an. [PDF-Datei „Löwenzahn“ herunterladen]

Grüne Sauce

Dieses Jahr war das Interesse an unserer wilden „Grie Soß“ (Grüne Sauce – für alle Nicht-Hessen) so groß, dass wir schon 3 Gruppen hatten. Das Wetter war jeweils sehr unterschiedlich, typisch Frühjahr eben.

Grüne Sauce – Kräuter sammeln, zubereiten und genießen (Mai 2022)

Alle, die dabei waren, haben es sehr genossen: das Draußensein, das Pflücken der Kräuter, die Zubereitung und natürlich das gemeinsame Essen: Grüne Sauce, Pellkartoffel und ein hartes Ei, um das es übrigens keinerlei Diskussionen gab.

In unsere Sauce kommen Sauerampfer, wilder Schnittlauch, kleiner Wiesenknopf, Spitzwegerich, Giersch, Gänseblümchen und Löwenzahn. Garniert wird mit Gundelrebe, ausgezupften Blüten vom Löwenzahn und Gänseblümchen.

Und da wir ohne Nachtisch nicht zufrieden sind, gab es hinterher noch ein Stück Kuchen mit in Holunderbeersaft marinierten Äpfeln…