Kürbiscreme

300 g Hokkaidokürbis
200 g Frischkäse
1 Knoblauchzehe,
3 kleinere Zwiebeln
Salz, Pfeffer
etwas Olivenöl
1 Prise Currypulver
etwas geräuchertes Paprikapulver
kleingeschnittene Kräuter (Vogelmiere, Giersch)
gehackte  Kürbiskerne
 1-2 EL Crème fraîche

Den in Würfel geschnittenen Kürbis mit Salz, Pfeffer und Olivenöl im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Umluft 30 Minuten lang rösten. Die Zwiebeln und den Knoblauch in der Pfanne mit etwas Olivenöl anschwitzen. Alle Zutaten in ein Gefäß geben und mit dem Zauberstab pürieren. DIe Creme auf den Teller anrichten und mit den gerösteten Kürbiskernen sowie den Borretschblüten bestreuen.

Guten Appetit!
Ana Farago-Macht
19.10.2021  

Borschtsch Suppe

(Rezept für 6 Personen )

3 EL Olivenöl
4 Zwiebeln
2 Knoblauch
1 kg Rotebeete
3 Kartoffeln
½ Rotkohl
1 große Möhre
1 Petersilienwurzel
1 Pastinakenwurzel
1 Scheibe Hokkaidokürbis
1 Dose Tomaten
2 Liter Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
1/2 TL Piment
1/2TL Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer
1 Bund Dill
frischer Meerrettich und Joghurt.

Die  fein geschnittenen Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl andünsten. Das restliche in Würfel geschnittene Gemüse und den fein geraspelten Rotkohl dazugeben und alles etwa 10 Minuten anschwitzen, mit der Gemüsebrühe und Tomaten ablöschen, die Gewürze dazu geben und circa 1 Stunde köcheln lassen.

Die Suppe in Tellern anrichten, mit Joghurt, Dill und Meerrettich hübsch dekorieren.

Guten Appetit!
Ana Farago-Macht
19.10.2021  

Ein Sommerkräuter-Nachmittag

Kräftiger Regen hat uns zu Beginn ins Haus getrieben, jedoch nicht davon abgehalten, uns einander vorzustellen und dabei diverse Erfahrungen auszutauschen.

Zum Glück ging es schon bald wieder nach draußen, wo wir uns im Sonnenschein das Johanniskraut aus der Nähe anschauten – eine zauberhafte Pflanze mit starker Wirkung bei allerlei Beschwerden. Während wir eine Johanniskraut-Salbe zubereiteten, unterhielten wir uns munter mit allerlei Fragen und Anmerkungen.

Ein Spaziergang führte uns zu weiteren Sommerkräutern: Beifuß, Baldrian, Brennnessel, wilde Möhre und Mädesüß.
Wieder im Seminarraum angekommen, begrüßten die Teilnehmer die Zubereitung von Entspannungs- und Verdauungs-Tee. Herrlicher Kräuterduft erfüllte den Raum.

Anschließend wurde es recht still, weil alle die grüne Gazpacho-Suppe kosteten, die mit Blüten, Oliven, Frühlingszwiebeln und Ei dekoriert worden war. Abgerundet mit dem selbst gemachten Pfannenbrot und Bärlauchbutter wurde das Essen sehr gelobt.

Mit einer herzlichen Verabschiedung gingen wir nach diesem wunderbaren Nachmittag auseinander.

Von hier aus sende ich ein großes Dankeschön an alle für ihre Teilnahme. – Bis zum nächsten Wiedersehen!

Ana Farago-Macht

Offene Lasagne mit wildem Hopfen

8 Lasagneblätter nach Packungsangabe in Salzwasser garen

2 Hände voll Hopfentriebe (die oberen 20 cm) in etwas Butter zwei Minuten lang dünsten

3 rote Zwiebeln in Ringe schneiden

8 braune Champignons in Scheiben schneiden

8 Cocktailtomaten halbieren

1 Knoblauchzehe pressen

Zusammen in Olivenöl anschwitzen, mit Salz und Pfeffer würzen.

100 g Parmesan, gerieben

Etwas aufgeschäumte Milch

Béchamelsauce: 50  g Butter mit 25 g Mehl anschwitzen mit 250 ml Milch ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Die Sauce mit einem Schneebesen 5 Minuten unter Rühren aufkochen bis sie sämig wird.

Lasagneblätter in eine gebutterte Form legen, mit ein paar Champignons, Zwiebeln und Tomaten belegen und mit einigen Hopfensprossen versehen.

Béchamelsauce und etwas geriebenen Parmesan darauf verteilen.

Zutaten weiter schichten bis man einen Stapel von 4 Lasagneblättern hat.

Die letzte Schicht mit Pilzen, Tomaten und Hopfentrieben obenauf legen, mit Parmesan und Béchamelsauce beträufeln.

Lasagne im vorgeheizten Ofen (Heißluft) bei 200 Grad 20 Minuten backen.

Die Milch aufschäumen und auf die fertige Lasagne geben.


Guten Appetit!

Hungen, 12.04.2021
Ana Farago-Macht


Wilder Hopfen (Humulus lupulus)

– gehört zur Familie der Hanfgewächse.

Wildwachsenden Hopfen findet man an Flussufern und Waldrändern. Er mag nährstoffreiche, feuchte und schattige Böden, wo er sich um Bäume und Büsche emporrankt. Hopfentriebe können jetzt im Frühjahr gesammelt werden. Sie schmecken wie wilder Spargel und sind selten auf dem Markt zubekommen. – Eine echte Delikatesse!

Inhaltsstoffe: Mineralstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Eiweiß.
Eigenschaften: blutreinigend, beruhigend, entzündungshemmend.

Der Vorfrühling ist da!

Die ersten Blumenboten sind am Start, Schneeglöckchen, Krokusse, aber auch Hasel und Erle. Die Bienen sind aus dem Winterschlaf erwacht und suchen die erste Nahrung…

Hasel

Die Hasel (Corylus avellana) ist eine einhäusige Pflanze, die männlichen Kätzchen und die unscheinbaren aber recht hübschen weiblichen Blüten befinden sich am selben Strauch. Knospen, Blüten und junge Blätter sind sehr aromatisch und enthalten viele Vitamine (A, B1, B2 und C), Mineralien (Eisen, Magnesium, Kalzium) sowie Öle, Tannine, Proteine und Gerbsäure.

Ein Tee aus den Kätzchen hat eine schweißtreibende,  fiebersenkende und vitalisierende Wirkung –  das richtige Getränk bei einer Erkältung im beginnenden Vorfrühling!

Zubereitung:
8 Haselnusskätzchen mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.

Wichtiger Hinweis:
Menschen mit Allergien sollten es nicht ausprobieren!
Die Kätzchen für den Tee sollten eine gelbe Farbe haben.

Erlenmakronen

100g Kokosblütenzucker mit einem Ei schaumig schlagen.
100g Sonnenblumenkerne und 30g kleingeschnittene Erlenkätzchen in die Masse rühren. Auf ein Backblech mit Backpapier kleine Klekse häufen und bei 160 Grad (Umluft) 25 Minuten backen.

  • Eine schmackhafte und gesunde Köstlichkeit für zwischendurch!